Medizinische Hypnotherapie

Die Medizinische Hypnotherapie wird erfolgreich eingesetzt zur Unterstützung bei der Behandlung von chronischen Schmerzzuständen und anderer chronischer Erkrankungen.

Sie basiert auf der Aktivierung von eigenen Ressourcen, die in der Trance (wieder-)entdeckt werden.


Was passiert bei der Hypnotherapie?

Im Trancezustand wird das einschränkende Bewusste mit seiner Logik und Rationalität für die Zeit etwas 'zur Seite getan', um Lösungswegen aus dem Unbewussten Platz zu machen, eigene Ressourcen zu finden und diese zukünftig kreativ im Alltagsleben wie von allein einzusetzen.


Was ist 'Trance'?

Trance ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, der den meisten Menschen aus dem Alltag bekannt ist, z.B. wenn man ein spannendes Buch liest, einer Radiosendung beim Autofahren folgt oder im Kino einen Film ansieht. Das 'Drumherum' tritt in den Hintergrund.
Trotzdem ist man jederzeit ansprechbar und bleibt in der Lage, zu kommunizieren.


Ist jeder gleich 'hypnotisierbar'?

Die Art und die Tiefe der Trance ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln.
So kann man z.B. Selbsthypnose für bestimmte Situationen erlernen, die mit der Zeit und mit Übung immer leichter fällt.


Wie lange dauert eine Sitzung?

Eine Sitzung dauert etwa 50 Minuten.


Kann der Therapeut etwas 'weghypnotisieren', wie z.B. das Verlangen nach Rauchen, oder eine Krankheit?

Nein.
Medizinische Hypnotherapie ist ein aktiver Prozess, der die Mitarbeit und die Bereitschaft des Patienten erfordert.

So kann ein Ziel unterstützt werden, oder es kann gelernt werden, trotz einer Krankheit oder eines Symptoms die Lebensqualität zu steigern oder wiederherzustellen. Die Lösung dafür liegt aber immer im Patienten selbst. Der Therapeut verhilft dazu, diese Lösungen zu finden und zu aktivieren.


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